
Warum die meisten industriellen UV-Lampen versagen – und wie wir das Problem gelöst haben
Wir haben unsere Lampen nicht im Labor entworfen. Wir haben Zeit in insgesamt 3.000 verschiedenen Druckereien verbracht, um herauszufinden, wo genau Probleme auftreten.
Die Wahrheit ist: Die meisten herkömmlichen Lampen sind einfach nicht für die extremen Bedingungen in Hochgeschwindigkeitsdruckern geeignet. Sie können die ständigen Vibrationen sowie die hohen Temperaturen nicht bewältigen. Wenn man eine Drucklinie, die konstant einsatzbereit bleibt, haben will, muss man auf die üblichen Spezifikationen verzichten und stattdessen daran denken, wie die Lampe in diesen schwierigen Bedingungen überleben kann.
Das Problem mit der Trocknung des Tintens
Um die Tinte sofort trocknen zu lassen, während das Substrat mit hoher Geschwindigkeit vorbeifliegt, benötigt man eine sehr spezielle Mischung aus Gasen, die die nötigen UVC- und UVB-Wellenlängen erzeugen. Es handelt sich dabei um ein Gleichgewichtsproblem: Wenn die Leistung der Lampe zu gering ist, entstehen „klebrige“ Drucke, die verschmiert werden und die Qualität des Produkts ruinieren. Doch wenn die Spannung ungleichmäßig ist, entstehen unerwünschte Streifen auf dem Druckprodukt. Das zu beheben ist dann äußerst schwierig.
Quarz und der Kompromiss bezüglich der Hitze
Wir verwenden hochreinen gegossenen Quarz für die Lampenhülle – denn normales Glas blockiert schließlich die UV-Strahlen, die wir nutzen möchten. Zudem kann Quarz die starken Temperaturschwankungen aushalten, ohne zu zerbrechen. Wir haben festgestellt, dass dicke Wände der Lampenhülle helfen, damit die Lampe in den anspruchsvollen Bedingungen der Druckereien funktionsfähig bleibt. Der Nachteil: Dadurch dringt weniger UV-Licht durch. Es handelt sich dabei um einen Kompromiss. Je nach Geschwindigkeit der Drucklinie muss man entscheiden, ob man eine „stärkere“ oder eine „heller strahlende“ Lampe haben möchte.
Praktische Installation
Bei der Installation dieser Lampen stoßen viele Leute auf Probleme. Wenn die Reflektoren auch nur leicht schief sind, geht etwa 30 Prozent der Energie als Wärme verloren, anstatt auf die Tinte gerichtet zu werden. Außerdem sollten Sie Ihre Lüfter überprüfen: Eine 1000-Watt-Lampe erzeugt eine enorme Menge an Infrarotenergie. Wenn die Kühlung nicht ausreicht, wird der Quarz weich und die Lampe geht viel früher kaputt, als es eigentlich der Fall sein sollte.
Wir stellen unsere Produkte so her, dass sie einfach als Ersatzteile eingesetzt werden können. Kein Aufwand, keine langen Anleitungen – man tauscht sie einfach aus und die Druckmaschinen können wieder arbeiten.