
Die UV-Lampe, die wir für die Praxis entwickelt haben
Wir haben fünfzehn Jahre an dieser Lampe gearbeitet – nicht im Labor, sondern direkt auf der Produktionsfläche. Wir haben aus einem einfachen Komponenten ein Gerät geschaffen, das tatsächlich zuverlässig funktioniert.
Im Zentrum der Lampe befindet sich eine 300 mm lange, 2500-Watt-starke Halogenröhre. Sie ist speziell dafür konzipiert, kontinuierlich große Mengen an Energie abzugeben. Sie arbeitet mit 400 V – schließlich soll sie auch unter den Anforderungen einer kontinuierlichen Produktion ohne Probleme funktionieren.
Diese Leistungskennzahl ist kein Zufall – sie entspricht genau dem Bedarf an schneller Energieübertragung, damit Tinten, Lacke und Klebstoffe schnell trocknen können. Die Länge von 300 mm ermöglicht es außerdem, die Lampe einfach in die vorhandene Anlage einzubauen – ohne weitere Anpassungen. Die 400-V-Eingangsspannung sorgt dafür, dass die Lampe auch über lange Kabelstrecken stabil bleibt – somit geht keine Energie dort verloren, wo sie am meisten benötigt wird, nämlich am Lampenkopf.
Was wir in die Lampe eingebaut haben – und warum
Die Röhre selbst besteht aus hochreinem Quarz und enthält außerdem ein spezielles Halogenfüllmaterial. Diese Kombination sorgt dafür, dass die Lichtausbeute während der gesamten Lebensdauer der Lampe konstant bleibt. Es kommt zu keiner Abnahme der Lichtintensität – dadurch werden auch die Trocknungszeiten nicht beeinträchtigt.
Außerdem wurde die Röhre so beschichtet, dass die Energie gezielt im UV-Bereich abgegeben wird. Dadurch können die Photoinitiatoren in den Materialien jede Menge Energie aufnehmen.
Zudem wurde eine R7s-Basis verwendet. Wir haben diese bewusst für die industrielle Automatisierung ausgewählt. Es handelt sich um einen doppelseitigen, linearen Anschluss, der die Lampe fest fixiert. Er kann hohe Ströme bewältigen, ohne Hotspots zu erzeugen. Die Installation ist außerdem sehr einfach: Man muss nur die Pins richtig ausrichten und die Lampe einsetzen – fertig. Die Lampe ist außerdem gegen die ständigen Vibrationen auf der Produktionsfläche geeignet. Der Austausch der Lampe erfolgt somit ohne Probleme.
Wie die Lampe in der Praxis funktioniert
In der Praxis ist diese Lampe ideal für automatische Trockenungsanlagen – wo die Betriebszeit von entscheidender Bedeutung ist. Sie sorgt für eine schnelle und gleichmäßige Trocknung der Oberflächen, wodurch die Produktionszeiten minimiert werden. Dank des R7s-Anschlusses kann die Lampe problemlos als Ersatz eingesetzt werden – was wiederum Zeitersparnis bei der Wartung bedeutet.
Es gibt jedoch einen Punkt, den man berücksichtigen muss: Die Hitzeentwicklung. Eine 2500-Watt-Röhre produziert viel Wärme. Die Maschine muss daher gut gekühlt werden – sonst wird die Lampe zu heiß und ihre Lebensdauer verkürzt sich. Wenn man jedoch bereits im Voraus auf eine angemessene Kühlung achtet, funktioniert die Lampe zuverlässig, Schicht für Schicht.
Für Ingenieure, die mit industrieeller Automatisierung arbeiten, ist diese Lösung einfach perfekt. Sie bietet hohe Leistung, bewährte Materialien sowie einen Anschluss, der sofort einsatzbereit ist. Die Lampe wurde schließlich entwickelt, um wirklich zu funktionieren – und nicht nur gut auszusehen.