
Auf der Druckmaschine ist diese 3000-Watt-UV-Lampe nicht einfach nur ein weiteres Bauteil – sie handelt sich dabei um einen kontrollierten chemischen Reaktor, der die Vernetzung der Materialien bewirkt. Wenn die Tinte ohne Einsatz von Lösungsmitteln nicht an der Oberfläche aushärten kann, oder wenn die mit LED-Technologie gehärtete Tinte weiterhin eine hohe Intensität des Quecksilberlichts benötigt, dann entscheiden das Spektrum sowie die maximale Strahlungsintensität über das Ergebnis. Deshalb schicken wir Ingenieure zu Ihrer Druckmaschine – um Messungen durchzuführen, Einstellungen anzupassen und eine optimale Härtezeit zu gewährleisten, die zu den Eigenschaften der Tinte sowie der Druckgeschwindigkeit passt.
Die Galliumiodid-UV-Lampe mit 3000 Watt basiert auf einer kontrollierten Quecksilberdampfdruckverteilung sowie einem stabilen Lichtbogen. Das Spektrum liegt bei 365 nm und 385 nm, wobei die Strahlung im Bereich von 254 nm kontrolliert wird. Das ist wichtig, denn die Photoinitiatoren in vielen Offset-, Flexo- und Siebdrucktinten reagieren auf diese Wellenlängen. Ein richtiger Ausgleich sorgt dafür, dass die Tinte vollständig aushärtet, ohne dass Sauerstoff die Prozessabläufe stört. In der Praxis erzielt man eine hohe maximale Strahlungsintensität am Lichtbogen, eine wiederholbare Strahlung über die gesamte Länge der Lampe sowie eine konstante Dosis – wenn man die Lampe mit dem Reflektor sowie der Schaltsteuerung kombiniert. Wir streben nach zuverlässiger Betriebszeit sowie stabiler Leistung, damit Sie die Prozessparameter einmal einstellen können und diese auch bei mehreren Schichten beibehalten können.
Diese Lampe erfüllt ihre Funktion genau dort, wo sie benötigt wird – auf der Druckmaschine. Dadurch wird die Vorbereitung des Druckvorgangs beschleunigt, es gibt weniger fehlerhafte Produkte aufgrund unvollständiger Härtung, und es wird weniger Energie verschwendet – schließlich wird nur die benötigte Strahlung abgegeben. Wir setzen auf einen praxisorientierten Ansatz: Die Lampe wird mit der Härtungsstation verbunden – durch gezielte Anpassungen der Reflektorpositionen, der Schaltzeiten sowie der Kühlung – sodass die abgegebene Dosis tatsächlich der Absorptionskurve der Photoinitiatoren der Tinte entspricht.
Ein praktischer Hinweis: Galliumiodid-Lampen sind empfindlich gegenüber den Einstellungen des Ballasts sowie der Zündung. Stellen Sie sicher, dass die Stromversorgung zur Leistungsaufnahme der Lampe passt, überprüfen Sie die Ausrichtung der Lampe zum Reflektor und stellen Sie sicher, dass die Kühlung funktionsiert – damit die Quarzkapsel innerhalb ihres thermischen Bereichs bleibt. Planen Sie regelmäßige Überprüfungen mit einem Radiometer ein – obwohl die Abweichungen gering sind, sind sie doch messbar, und das kann bei Arbeiten mit engen Toleranzen relevant sein.