
Zehn Jahre in den Produktionslinien: Was wir tatsächlich über die Verwendung von grünen Pulverbeschichtungen gelernt haben Bevor wir mit dem Verkauf von Ausrüstung begannen, arbeiteten wir zehn Jahre lang als OEM-Anbieter. Wir waren es, die die Produktionslinien betrieben, sich um alle Probleme kümmerten und herausfanden, warum bestimmte Prozesse nicht funktionierten. Dort haben wir gelernt, dass „grünes Denken“ kein Marketingbegriff oder leeres Gerede ist. Es handelt sich dabei vielmehr um ein mathematisches Problem – um Thermokurven und chemische Stabilität. Wenn man das richtig hinbekommt, muss man kein Geld mehr unnötig ausgeben. Der Energiekonsum Der größte Energieverbraucher ist der Trocknungsofen. Um den Kohlenstoffausstoß zu reduzieren, muss man einen idealen Punkt finden – zwischen dem Zeitpunkt, an dem das Pulver schmilzt, und dem Zeitpunkt, an dem es anfängt zu brennen. Es handelt sich dabei um ein Gleichgewicht. Wenn der Ofen zu langsam erhitzt wird, geht Energie unnötig verloren. Wenn er jedoch zu schnell erhitzt wird, entstehen unerwünschte Effekte wie eine „Orangenschale“-Struktur oder Blasen. Das sieht schrecklich aus. Wir entwickeln Heizelemente, die dafür sorgen, dass die Temperatur über die gesamte Produktionslinie gleichmäßig bleibt. Keine kalten Stellen, keine unterversorgten Teile. Und vor allem: Kein unnötiger Aufwand am Freitagnachmittag wegen Nacharbeiten. Reduzierung der Chemikalien Wir verzichten auf Lösungsmittel. Punkt. Wir entwickeln Systeme für Pulver ohne Lösungsmittel oder mit hohem Feststoffgehalt. Doch diese Materialien sind anspruchsvoll – sie neigen dazu, zusammenzuklumpen. Um das zu verhindern, ist eine perfekt abgestimmte Luftzirkulation notwendig, damit das Pulver gut an den Teil haftet. Außerdem setzen wir auf hochwertige Filter. Dadurch kann der Überlauf des Pulvers aufgefangen werden – dadurch sinkt der Rohstoffverbrauch um etwa 30 %. Das bedeutet, dass mehr Pulver auf den Teilen bleibt und nicht im Mülleimer landet. Der Kompromiss Die ehrliche Wahrheit ist: Es gibt immer einen Kompromiss. Wenn man eine effiziente Trocknung haben möchte, braucht man viel Wärmeenergie. Das beschleunigt zwar den Produktionsprozess – doch dadurch werden die Dichtungen und Isolierungen des Ofens stark belastet. Außerdem darf man die Kühlzone nicht vernachlässigen. Wenn diese Zone nicht dafür geeignet ist, plötzliche Temperaturabfälle zu bewältigen, kommt es zu thermischen Schocks. Wir verkaufen keine Wunderwaffe. Wir liefern lediglich die notwendige Ausrüstung sowie genaue Daten, damit Sie eine effizientere Produktion gewährleisten können. Im Grunde geht es darum, die Leistung des Heizers an die Masse der Teile sowie die Geschwindigkeit der Produktionslinie anzupassen. So einfach ist das.