
Auf der Produktionsfläche ist die Durchsatzrate das einzige Maß, das zählt. Wenn Ihre Presse bereit ist, aber die Aushärtung des Klebstoffs das Problem darstellt, liegt das Problem in der Regel im UV-Lampenmodul. Durch den Austausch gegen eine hochwertige UV-Aushärtungslampe kann man die Geschwindigkeit erhöhen, ohne mehr Platz zu benötigen. Die „stillen“ Sekunden werden zu Produktionszyklen, die tatsächlich Geld einbringen.
Was wirklich wichtig ist Wir haben das Modul um eine Mitteldruck-Quecksilberdampflampe herum konstruiert – diese ist so eingestellt, dass ihr Spektrum bei etwa 365 nm liegt. Zudem gibt es einen Anteil von 385 nm, der mit den Photoinitiatoren des Klebstoffs übereinstimmt. Die maximale Strahlungsintensität beträgt 8–12 W/cm² auf der Oberfläche des Substrats – das bedeutet, dass pro Behandlungsvorgang 800–1200 mJ/cm² erreicht werden können. Der dichroitisch beschichtete Reflektor bündelt das Licht und reduziert die Infrarotstrahlung – dadurch bleibt die Temperatur des Substrats innerhalb von 10 °C. Bei einer Leistung von 1200 W/Zoll bleibt die Ausbeute über 2000 Stunden hinweg bei ±3 %. Ozongefreie Quarzkammern sowie ein kompaktes Gehäuse sorgen dafür, dass der Platzbedarf gleich bleibt, während die notwendige Dosis für eine vollständige Verklebung gewährleistet wird.
Warum es in echten Pressen funktioniert Der modulare Ansatz lässt sich problemlos in bestehende UV-Offset-, Flexo- und Siebdruckanlagen integrieren – ohne dass eine Neukonfiguration nötig ist. Man wechselt einfach die Lampe und den Reflektor aus, behält dabei die gleichen Schalter, Stromkabel und Kühlsysteme bei. Dadurch kann die Geschwindigkeit um etwa 30 % erhöht werden, da der Klebstoff in kürzerer Zeit aushärtet. Das Spektrum bleibt konstant, sodass keine Probleme mit der Haftung des Klebstoffs auftreten – die Geschwindigkeit steigt, ohne dass mehr Abfälle entstehen. Die Effizienz des Reflektors sowie schnelle Pulsierungen reduzieren die Energieaufnahme pro Flächeneinheit um 15–20 %. Die Lebensdauer der Lampe beträgt dabei 3000 Stunden – das bedeutet weniger Wartungsarbeiten und weniger Stillstandzeiten.
Checkliste für die Produktion Stellen Sie sicher, dass die Geometrie des Reflektors sowie die Stromversorgung zur Länge des Lichtbogens sowie zum Spannungsprofil der Lampe passen. Nicht passende Reflektoren führen zu Verschwendung von Energie und zu Hotspots. Überprüfen Sie außerdem die thermische Toleranz des Substrats sowie ob die Absorptionslinien der Photoinitiatoren im Klebstoff mit dem Spektrum von 365–385 nm übereinstimmen. Es gibt eine kurze Aufwärmszeit, bevor das Spektrum konstant wird – nutzen Sie diese Zeit, um eine neue Geschwindigkeitskurve einzustellen.