
Hören Sie auf, zu raten – es gibt eine bessere Möglichkeit, mit Gallium-Iodid-Lampen umzugehen.
Führen Sie ein PCB-Unternehmen, dann wissen Sie sicherlich, dass Gallium-Iodid-Lampen die ideale Lösung für das Trocknen mit tiefem UV-Licht sind. Sie gelten als Goldstandard bei der Verarbeitung von Fotolackschichten – schließlich liefern sie genau den benötigten spektralen Ausstoß, den hochwertige Fotolackschichten brauchen, um richtig zu funktionieren.
Aber hier kommt das Problem: Traditionelle Lampen sind eher eine „Black Box“. Man stellt die Spannung ein – die Lampe leuchtet – und hofft einfach, dass sie genug Energie abgibt.
Das Problem ist jedoch, dass diese Lampen mit der Zeit an Leistung verlieren. Sie gehen nicht immer sofort kaputt, sondern verlieren nach und nach ihre Leistungsfähigkeit. In der Regel sinkt die UV-Leistung bereits lange bevor die Lampe endgültig ausfällt. Früher war die einzige Lösung, die Lampen nach einer bestimmten Zeit auszuwählen – basierend auf einem Timer.
Wir haben aufs Raten verzichtet.
Wir haben zusätzlich eine Fernüberwachung der Energiezufuhr eingeführt. Durch die Verwendung von IoT-Sensoren kann man in Echtzeit den Energieverbrauch sowie den spektralen Ausstoß überwachen. So weiß man genau, wann die UV-Leistung unter einen bestimmten Wert fällt. Man erfährt somit sofort, wenn das Trocknungsverfahren in Gefahr ist – und nicht erst drei Schichten später.
Nun zum Hardware-Aspekt: Diese Lampen werden sehr heiß. Um die für HDI-Platinen benötigte Intensität zu erreichen, muss viel Energie durch das Quarzkörper geleitet werden. Um Ihnen das Leben zu erleichtern, haben wir die neuen Lampen so konzipiert, dass sie problemlos in Ihre vorhandenen Anlagen passen. Sie können einfach die alten Gallium-Iodid-Lampen austauschen, ohne die gesamte Anlage neu aufbauen zu müssen. Zudem wurden die Elektroden verbessert, damit sie nicht beschädigt werden, wenn die Stromversorgung ein- und ausgeschaltet wird.
Eine wichtige Hinweis: Die Überwachungssensoren benötigen etwas mehr Platz in der Nähe des Lampenkopfs. Stellen Sie sicher, dass Ihre Kühlfans die zusätzliche Wärme bewältigen können. Sonst könnten thermische Effekte die Messungen beeinträchtigen.
In der Fabrik bringt das wirklich Vorteile. Wir alle kennen die Folgen einer ungleichmäßigen Trocknung – die Fotolackschichten lösen sich ab, die Belichtung ist ungenau, und am Ende hat man nur noch Schrott. Mit der Fernüberwachung kann man die Leistung der Lampen genau auf die Geschwindigkeit des Transportbands abstimmen.
Stellen Sie sich vor: Der Sensor erkennt einen Rückgang der Energie um 10 % – das System reduziert automatisch die Geschwindigkeit des Transportbands, damit die Platine die benötigte Dosis erhält. Kein manueller Test mehr für jede Platine – stattdessen erhält man eine saubere Datenerfassung für jede Platine, die durch die Anlage geht.
Es ist einfach eine effizientere Arbeitsweise.