
Hören Sie auf, im Dunkeln zu raten – mit unseren IR-Härtungssystemen ist das nicht mehr nötig. Die meisten IR-Härtungslampen sind im Grunde genommen „blind“. Man schließt sie einfach an, schaltet sie ein – und hofft, dass die Wärme gleichmäßig auf die zu behandelnden Teile wirkt. Die echten Probleme beginnen dann, wenn eine Lampe ausgeht oder die Stromversorgung schwächelt. In der Regel merkt man das erst, wenn eine ganze Menge Teile nicht mehr den Qualitätsstandards entsprechen – und man vor einer Menge Schrott steht. Das ist eine reaktive Arbeitsweise – und ehrlich gesagt, ziemlich stressig. Deshalb setzen wir auf Systeme, die Ihnen in Echtzeit mitteilen, wie es um die Lampen bestellt ist. Lampen, die „antworten“ Ein intelligentes Härtungssystem tut mehr als nur Wärme abzugeben – es überwacht auch den Zustand der Lampen. Durch die Verwendung von Stromsensorresistoren sowie Temperatursensoren kann das System sofort erkennen, wenn ein Glühfaden zerbricht oder die Spannung sinkt. Anstatt dass die gesamte Produktion stillsteht, informiert der Controller Sie einfach darüber, welche Lampe ausgetauscht werden muss. Außerdem haben Sie eine klare Übersicht darüber, wie stark die Lampen abgenutzt sind. Sie müssen nicht mehr alles nach einem festen Zeitplan ersetzen, sondern können die Lampen genau dann austauschen, wenn es wirklich notwendig ist. Das spart Zeit – und Geld. Umgang mit der Hitze Lampen mit hoher Leistung sind zwar ideal für Geschwindigkeit – doch diese enorme Energie ist ein Doppelschwert. Wenn die Kühlventilatoren versagen oder Staub den Luftstrom blockiert, wird es gefährlich heiß. Selbstdiagnostische Systeme überwachen die Temperatur rund um das Quarzkern. Wenn es zu heiß wird, reduziert das System automatisch die Leistung. Dadurch wird verhindert, dass die Lampen zerbrechen oder die Reflektoren verbogen werden. Im Grunde handelt es sich dabei um eine Art „Versicherung“ für Ihre Hardware. Die Kompromisse Aber das ist keine Magie – es gibt einige Nachteile. Durch die Verwendung all dieser Sensoren wird das Heizsystem etwas größer. Zudem muss man sich mit mehr Kabeln beschäftigen. Da es hier um extreme Temperaturen geht, müssen diese Kabel ordentlich geschützt werden – andernfalls entstehen weitere Schwachstellen. Außerdem muss Ihr Steuerungskasten in der Lage sein, die zusätzlichen Daten zu verarbeiten. Die Verarbeitung von Echtzeit-Diagnosedaten in mehreren Bereichen erfordert mehr Rechenleistung als ein einfacher Ein-/Ausschalter.